Unterrichtszeiten
Der Unterricht findet
  • Montag bis Mittwoch von 8:30 Uhr bis 15:10 Uhr und
  • Donnerstag und Freitag von 8:30 Uhr bis 12:45 Uhr statt.

Der Schultag gliedert sich in zwei Stunden Hauptunterricht und drei Stunden Fachunterricht am Vormittag, sowie zwei Stunden Fachunterricht am Nachmittag.

Von Montag bis Mittwoch erhalten die Kinder ein warmes Mittagessen.

 

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Unterrichtsverlauf
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In der Regel werden die Schüler und Kindergartenkinder morgens vom Schulbus zu Hause abgeholt und mittags bzw. nachmittags wieder heimgebracht. 

Nach der Ankunft in der Schule versammeln sich die Schüler und Lehrer zum Morgenkreis im großen Festsaal. Anschließend findet der Hauptunterricht durch den Klassenlehrer statt. Dieser gliedert sich in eine sich täglich wiederholende Abfolge von drei Teilen.  

Am Anfang steht ein musikalisch - sprachlicher Teil mit viel Bewegung. Diesem folgt der Arbeitsteil, in welchem epochenweise Rechnen, Schreiben, Lesen, Naturkunde, Erdkunde, Geschichte, Physik und Chemie unterrichtet werden. Im Mittelpunkt des dritten Teiles steht das Erzählen altersentsprechender Geschichten, Märchen und Legenden oder Biographien.

 

Nach der großen Pause und an den Nachmittagen schließt sich der Fachunterricht an. Durch die entsprechenden Fachlehrer werden Fächer wie Eurythmie, Gymnastik, Handarbeit, Werken, Musik und Religion unterrichtet.
Klassenzusammensetzung
Die Klassen werden dem Alter entsprechend zusammengesetzt.

Eine Klassengemeinschaft umfasst acht bis zwölf Schüler mit unterschiedlichster Art und Schwere der Behinderung. Dadurch bildet sich eine soziale Gemeinschaft, in welcher sich jeder einzelne Schüler mit seinen Besonderheiten einbringen und von der Andersartigkeit des anderen lernen kann.

In der Regel begleitet der Klassenlehrer die Schüler durch die ersten neun Schuljahre hindurch. Die lange Zeit der Klassenführung ermöglicht ihm ein vertieftes Kennenlernen des Kindes und der Familie. Für die Schüler bedeutet es innere Sicherheit, Stabilität und Orientierungshilfe. Dem Klassenlehrer steht jeweils ein/e Helfer/in ( z.B. FSJ ) zur Seite.

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Unterrichtskonzept
Den Unterrichtsinhalten und der Unterrichtsgestaltung liegt der Lehrplan der Freien Waldorfschule zugrunde. Dieser orientiert sich an den altersentsprechenden Bedürfnissen der Kinder. In der Arbeit mit dem seelepflegebedürftigen Kind wird er in modifizierter Form angewendet. Wesentliche Grundlage der Waldorfpädagogik und insbesondere der Heilpädagogik ist eine künstlerische Ausgestaltung des Unterrichtes. Die verstärkte Bildhaftigkeit im Vermitteln des Unterrichtsstoffes und die sorgfältige Auswahl der Unterrichtsmittel ermöglichen es dem Kind, sich mit den Unterrichtsinhalten zu verbinden und diese seinen Möglichkeiten entsprechend aufzunehmen.

 

Epochenweise werden im Hauptunterricht z.B. Rechnen, Lesen, Schreiben, Physik, Erdkunde und Geschichte unterrichtet. Als Fachunterricht wird unter anderem Malen, Werken, Handarbeit, Musik, Eurythmie und Gymnastik im wöchentlichen Rhythmus angeboten.

Im Jahreskreislauf werden Feste wie Ostern, Johanni, Michaeli und Weihnachten mit den Kindern und teilweise auch mit den Eltern zusammen gefeiert. Mit Einverständnis der Eltern nehmen die Kinder am freien christlichen Religionsunterricht und an den regelmäßig stattfindenden Andachten teil.

Werkstufe

Nach dem Abschluss der neunten Klasse wechseln die Jugendlichen in die dreijährige Werkstufe. Im Mittelpunkt der Werkstufenarbeit stehen handwerklich-künstlerische Fächer, die es dem jungen Menschen ermöglichen, sich zunehmend mit den verschiedenen Arbeitsmaterialien und Arbeitsabläufen vertraut zu machen.

Folgende Praktika werden zur Zeit angeboten

  • Buchbinden
  • Gartenbau
  • Hauswirtschaft
  • Holzwerken
  • Plastizieren mit Ton
  • Spinnen und Weben
  • Korbflechten
Im täglichen Hauptunterricht werden zudem die verschiedenen Kulturtechniken und lebenspraktische Themen behandelt.

beim Plastizieren

beim Plastizieren

Durch die künstlerisch - handwerkliche Betätigung beginnt der junge Mensch sich auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Dadurch wird die Entwicklung verschiedener sozialer Fähigkeiten, wie Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl, angeregt. Die Zunahme praktischer Fähigkeiten und deren Anerkennung führt zu wachsendem Selbstvertrauen.

 

Um den zukünftigen Weg für den Werkstufenschüler zu finden, besteht die Möglichkeit, im letzten Jahr der Werkstufe ein Praktikum in einer Werkstatt für Behinderte oder in einer vergleichbaren Einrichtung zu absolvieren. Die Schule ist bei der Suche behilflich.

Hort

Bei Bedarf können die Kinder an unterrichtsfreien Nachmittagen den Hort besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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